Katharina-von-Bora Gemeinde Hildesheim-Itzum

Kirche in Corona-Zeiten

Bitte helfen Sie durch eine Spende!

Überall auf der Welt und auch in Deutschland geraten Menschen durch die Corona-Pandemie in Not. Da wir in diesen Wochen keine Kollekten sammeln können, bitten wir um Spenden für folgende Organisationen: 

  • Gustav-Adolf-Werk (Deutschland)
    IBAN: DE42 3506 0190 0000 4499 11 ,  KD-Bank Dortmund 
    Stichwort: GEKE-Osterspende  (ev. Gemeinden in Europa)

  • Missionswerk in Niedersachsen (Partnerkirchen in Äthiopien, Brasilien, Südafrika)
    ELM:  IBAN DE54 2575 0001 0000 9191 91
    Stichwort: Partnerkirchen Corona 

  • Corona-Hilfs-Konto von Diakonie und Caritas in Hildesheim
    DE45 2595 0130 0000 0315 03   Sparkasse HGP
    Stichwort:  Corona-Hilfe

10 Gebote für die Corona-Zeit

  1. Du sollst Deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu nahe.
    Übe Dich in „liebevoller Distanz“. Auf Deine Gesundheit und die Deiner Mitmenschen zu achten, ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden.

  2.  Du sollst nicht horten - weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine Desinfektionsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht, nicht im Gäste-Klo zu Hause.

  3. Die Pandemie sollte das Beste aus dem machen, was in Dir steckt. Keinen Corona-Wolf und kein Covid-Monster, sondern einen engagierten, solidarischen Mitmenschen.

  4. Du solltest ruhig auf manches verzichten. Quarantäne-Zeiten sind Fasten-Zeiten.
    Dafür gewinnst Du andere Freiheit hinzu. Das gilt auch nach Ostern.
     
  5. Du sollst keine Panik verbreiten. Panik ist nie ein guter Ratgeber, zu keiner Zeit, gesunder Menschenverstand und Humor dagegen schon. Deshalb hör auf Fachleute, beruhige andere und schmunzele über Dich selbst. Da macht man erst mal nichts falsch und es trägt sehr zur seelischen Gesundheit bei.

  6. Du solltest von „den Alten“ lernen. In früheren Zeiten von Seuchen und Pestilenz, als es noch keine so gute Medizin wie heute gab, half Menschen vor allem ein gesundes Gottvertrauen und die tätige Fürsorge für einander. Das ist auch heute sicher hilfreich.

  7. Du solltest vor allem die Menschen trösten und stärken, die krank werden, leiden oder sterben. Und auch die, die um sie trauern. Sei der Mensch für andere, den Du selbst gern um Dich hättest.

  8. Du solltest anderen beistehen, die deine Hilfe brauchen - Einsamen, Ängstlichen, Angeschlagenen. Oder Menschen, die jetzt beruflich unter Druck geraten. Das hilft nicht nur ihnen, sondern macht Dich auch selber frei.

  9. Du solltest frei, kreativ und aktiv mit der Pandemie umgehen. Dazu sind wir von Gott berufen. Du wirst am Ende vielleicht überrascht sein, was sie Positives aus Dir und anderen herausholt.

  10. Du solltest keine Angst vor Stille und Ruhe haben. Wenn die erzwungene Entschleunigung  zu mehr Zeit zum Umdenken, zum Lesen und für die Familie führt, wäre das ein guter „sekundärer Krankheitsgewinn“.

Dr. Thorsten Latzel

Telefon-Seelsorge

Da es für viele Menschen einfacher ist, anonym eine fremde Person anzurufen, als den Pastor/ die Pastorin vor Ort, gibt es jetzt eine Seelsorge-Hotline der christlichen Kirchen (siehe auch Flyer):
0800 – 111 20 17 (täglich 14 .00 – 20:00) 
So soll die sehr stark nachgefragte Telefonseelsorge entlastet werden.